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Hamburg-Harburg Artikel
Hamburg-Harburg ist ein Bezirk in dem Süden von Hamburg. Er grenzt nördlich an den Bezirk Hamburg-Mitte und östlich an den Bezirk Bergedorf. In den anderen Richtungen grenzt er an den Landkreis Harburg (Niedersachsen).
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Harburg wird erstmals 1142 urkundlich als "Horeburg" erwähnt.
Die Ursprünge der Horeburg gehen bis ungefähr 800 n.Chr. zurück.
Die Stadt gehörte bis 1937 zu dem Land Hannover bzw. zur preußischen Provinz Hannover. 1927 wurde sie mit der benachbarten Stadt Wilhelmsburg zur Großstadt Harburg-Wilhelmsburg vereinigt, welche ein eigenständiger Stadtkreis war. Dennoch blieb Harburg zusätzlich Kreisstadt (Sitz) des Landkreises Harburg.
1937 wurde der Stadtkreis Harburg-Wilhelmsburg durch das "Groß-Hamburg-Gesetz" der Reichsregierung zusammen mit den Stadtkreisen Altona und Wandsbek sowie anderen Gemeinden dem Staat Hamburg angeschlossen. Gleichzeitig wurden alle bis dato mehr oder weniger selbständigen Städte und Gemeinden des Staates Hamburg zu einer Stadt Hamburg vereinigt.
Am 21.11 1944 wurde die Harburger Innenstadt durch einen alliierten Luftangriff zerstört.
Von 1949 bis 1958 wurde in Harburg ein Obusbetrieb als Ersatz für zwei stillgelegte Straßenbahnlinien betrieben. In dem Mai 1971 verlor Harburg seine letzte Straßenbahnverbindung, die Linie 11. Dafür wurde 1984 der S-Bahn-Tunnel unter der Harburger Innenstadt in Betrieb genommen.
Harburg gilt einerseits als Boom-Region innerhalb Hamburgs, die neben neuen Bürohochhäusern durchaus angenehme, durchgrünte Wohnviertel bietet. Anderseits hat Harburg den großen Strukturwandel vom Industrie- zu dem Dienstleistungs- und Einkaufsort noch lange nicht abgeschlossen. Die Innenstadt etwa wirkt auf Zugereiste wie eine Versammlung der schlimmsten Hässlichkeiten aller Bauepochen.
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- Die Gummiwerke Phönix AG (2900 Arbeitsplätze in Harburg) und
- Thyssen Krupp gehören zu den großen Arbeitgebern in dem Stadtteil Harburg.
- Der Beiersdorf AG (mit tesa Werk Hamburg GmbH) (u.a. Nivea und Pflaster) (2003: über 1500 Arbeitsplätze in Harburg) ist in dem Stadtteil Hausbruch ansässig.
- Die Daimler-Chrysler AG ist mit ihrem Werk (2003: über 2600 Arbeitsplätze) in Bostelbek (Stadtteil Heimfeld) ansässig.
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Buch-Tipp: Freizeiten & Wandern, Harburger Berge Gute Karte für das Gelände Ich war vor einigen Tagen das erstemal in den Harburger Bergen,und habe mir zu dem Mountainbiken darum diese Karte bestellt. Ich kann nicht meckern, richtig verfahren habe ich mich damit nicht. ;)Aber ich finde es schade das die Karte keine Straßennahmen hat. Wenigstens die Namen von den großen Straßen hätten gereicht.... |
Freizeit- und Sportanlagen | |
Am Außenmühlenteich (angelegt von Herzog Otto II. 1565) liegt sowohl der Harburger Stadtpark als auch das Midsommerland (Großes Freizeitbad mit Wasserrutsche und Sauna).
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Der Stadtbezirk Harburg besteht aus:
- dem Kerngebiet Harburg (mit dem Stadtteilen: Eißendorf, Gut Moor , Harburg, Heimfeld, Langenbek , Marmstorf , Neuland , Rönneburg , Sinstorf , Wilstorf ) sowie den zwei Ortamtsgebieten
- Wilhelmsburg und
- Süderelbe (mit den Stadtteilen: Altenwerder, Cranz , Francop , Hausbruch, Moorburg , Neuenfelde , Neugraben-Fischbek).
Buch-Tipp: Hamburg - Harburg (Reihe Archivbilder) Das Buch " Hamburg - Harburg (Reihe Archivbilder)" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch. |
Kultur und Sehenswürdigkeiten | |
Der Rieckhof ist ein Kulturzentrum, das regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen (z.B. Volkshochschule) stattfinden.
Das Helms-Museum ist zugleich Hamburger Museum für Archäologie und informiert über die Geschichte Harburgs. In dem Hauptgebäude am Museumsplatz ist auch das Harburger Theater untergebracht.
Seit 2 Tausend widmet sich der Kunstverein Harburger Bahnhof in dem Fernbahnhof (über Gleis 3/4) internationaler zeitgenössischer Kunst.
Im Consortium Harburg gibt es regelmäßig Jazz-Konzerte.
Das Harburger Mahnmal gegen Faschismus [1] (http://www.hamburg.de/Behoerden/Kulturbehoerde/Raum/artists/gerz.htm) von Jochen Gerz ist ca. noch durch eine Sichtluke in dem Eingang der S-Bahn Station Harburg-Rathaus zu sehen.
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- Wolfgang Becker, Axel Tiedeman: Harburg von A-Z Medien-Verlag Schubert ISBN 392922982X
- Wolfgang Becker, Gerhard Szczepaniak, Ralf Busch: Harburg von 1970 bis heute Medien-Verlag Schubert 2 Tausend ISBN 3929229749
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